Headless CMS haben die Art revolutioniert, wie wir Content-getriebene Websites bauen. Aber welches System passt zu welchem Projekt? Wir vergleichen die drei populärsten Optionen aus der Praxis.
Was ist ein Headless CMS?
Im Gegensatz zu WordPress liefert ein Headless CMS nur die Daten via API – das Frontend bauen Sie selbst. Das bedeutet mehr Freiheit, aber auch mehr Aufwand.
Sanity: Maximum Flexibility
Sanity ist unser Favorit für komplexe Projekte. Das Schema definieren Sie in Code (TypeScript), was maximale Flexibilität bietet. GROQ als Query-Sprache ist mächtig, die Real-time Collaboration exzellent.
Sanity Vorteile:
- Schema-as-Code für volle Kontrolle
- Real-time Collaboration im Studio
- Portable Text für strukturierten Rich Content
- Generöses Free Tier
- Exzellente TypeScript-Unterstützung
Strapi: Self-Hosted & Open Source
Strapi ist die Open-Source-Alternative, die Sie selbst hosten können. Ideal für Projekte mit strengen Datenschutzanforderungen oder wenn Sie volle Kontrolle über die Infrastruktur brauchen.
Strapi Vorteile:
- Self-Hosted: Volle Datenkontrolle
- Open Source: Keine Vendor Lock-in
- Admin-UI ohne Code konfigurierbar
- Plugin-Ökosystem
- REST & GraphQL APIs
Contentful: Enterprise Standard
Contentful ist der Enterprise-Standard mit entsprechendem Pricing. Für große Teams und komplexe Workflows bietet es robuste Features, ist aber teurer als die Alternativen.
Contentful Vorteile:
- Etabliert und stabil
- Gute Enterprise-Features (SSO, Audit-Logs)
- Großes Ökosystem
- Viele Integrationen
Pricing-Vergleich
Sanity: Großzügiges Free Tier, dann ab $99/Monat. Strapi: Self-Hosted kostenlos, Cloud ab $29/Monat. Contentful: Free Tier limitiert, dann ab $300/Monat.
Unsere Empfehlung
Für die meisten Agentur-Projekte empfehlen wir Sanity: Flexibel, gutes Pricing, exzellente DX. Für Self-Hosted-Anforderungen Strapi. Contentful nur für Enterprise-Kunden mit entsprechendem Budget.