Agentur-Wachstum9 min Lesezeit

Retainer-Modelle für Agenturen: Planbare Einnahmen schaffen

Von der Projektarbeit zum planbaren Umsatz. Wie Sie Retainer-Verträge strukturieren und an Kunden verkaufen.

TR
Tobias Rösner
Geschäftsführer & Lead Developer

Projektgeschäft ist ein Hamsterrad: Jeder Monat beginnt bei Null. Retainer-Modelle schaffen planbare Einnahmen und stabilere Kundenbeziehungen. Aber wie strukturiert man sie?

Warum Retainer?

Vorteile von Retainern:

  • Planbare, wiederkehrende Einnahmen
  • Tiefere Kundenbeziehungen
  • Weniger Akquise-Druck
  • Bessere Ressourcenplanung
  • Höhere Kundenbindung

Die 3 Retainer-Modelle

Stunden-Retainer

Der Kunde kauft X Stunden pro Monat zu einem festen Preis. Nicht genutzte Stunden verfallen oder werden begrenzt übertragen. Einfach zu verstehen, aber potenziell unflexibel.

Value-Retainer

Der Kunde zahlt für definierte Ergebnisse, nicht Stunden. Beispiel: "Monatliche SEO-Optimierung mit Reporting" statt "10 SEO-Stunden". Höhere Margen möglich, aber schwieriger zu definieren.

Support-Retainer

Laufende Wartung und Support für entwickelte Systeme. Inkludiert Hosting, Updates, Bugfixes und einen definierten Umfang an Anpassungen.

Retainer verkaufen

Timing ist alles: Der beste Zeitpunkt für einen Retainer-Pitch ist nach erfolgreichem Projektabschluss. Der Kunde kennt Ihre Qualität und hat Vertrauen aufgebaut.

Argumente für den Kunden:

  • Keine Wartezeiten – priorisierter Support
  • Feste Kosten statt überraschender Rechnungen
  • Kontinuierliche Verbesserung statt "Fire & Forget"
  • Proaktive Wartung verhindert teure Notfälle

Fazit

Retainer sind kein Selbstläufer – sie erfordern proaktive Kommunikation und kontinuierlichen Mehrwert. Aber richtig umgesetzt, transformieren sie Ihr Geschäftsmodell.

Tags

RetainerRecurring RevenueAgenturGeschäftsmodellKundenbeziehungen

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